2. Welche ersten Symptome kann man an sich feststellen?

Dazu sei vorab angemerkt: Die meisten Symptome lassen sich grundsätzlich als das übersetzen, was wir unter "Krankheiten" oder herkömmlichen "Beschwerden" verstehen. Das Repertoire des Körpers, auf Einflüsse zu reagieren, ist begrenzt und er wird Altbekanntes abspulen, wenn er aus dem Gleichgewicht gerät. Auch wenn wir es waren, die das Etikett "Krankheit" erfunden haben, sollen diese Hinweise kein Ersatz für den Gang zum Arzt sein, solange unser Glaube nicht absolut gefestigt ist und wir durch Konzentration selbst eingreifen gelernt haben. Das muss jeder für sich entscheiden. 

Daneben gibt es weitere Symptome, die sich nichts Bekanntem zuordnen lassen. 

 

Die Wirkung des supramentalen Bewusstseins im irdischen Bereich hat mit dessen Herabkunft vor über 50 Jahren massiv begonnen. Bei vielen Menschen finden bereits Veränderungen statt, ohne dass sie es bemerken. Andere stellen wiederkehrende Symptome fest, die trotz unveränderter Lebensführung gehäuft und immer wieder auftreten.

Grundsätzlich hat die Anfälligkeit für körperliche Störungen zugenommen. Das liegt nicht an einer vermeintlichen Ungeduld oder Angriffigkeit des Supramentalen Bewusstseins, sondern an den über die Jahrtausende gewachsenen und verhärteten Gesetzmäßigkeiten der Materie und deren Widerstand, dem neuen Bewusstsein nachzugeben. Das ist es, was sich für uns in diesem Prozess als Störung übersetzt.

 

 

     Allgemeine und psychische Symptome:  

 

Viele Menschen empfinden eine Beschleunigung der Zeit, verbunden mit unerklärlichen Erschöpfungszuständen, hartnäckiger Antriebslosigkeit und einer diffusen Sorge, die täglichen Anforderungen nicht bewältigen zu können. Auslöser können u.a. die Läuterung des Vitals (Lebenskraft, Antrieb, gesteuert durch Wünsche, Gefühle, etc.) sein oder die beginnende Arbeit am Zellbewusstsein; der Körper kommt dann gern aus dem Gleichgewicht.  

Als Begleiterscheinungen können eine plötzliche Aggression, unangebrachte Theatralik wegen eines verhältnismäßig unbedeutenden Auslösers oder eine kurze Phase von Depression auftauchen, die ebenso unerklärlich wieder verschwinden. Es bleibt der Eindruck zurück, dass man es mit etwas Unwirklichem zu tun hatte. Wiederholt sich das, sollte man versuchen, gelassen zu bleiben und der Negativität keinen Glauben zu schenken, die uns überrumpeln möchte. Auf keinen Fall darf man sich auf die Angewohnheit des Verstandes einlassen, eine dramatische Geschichte drumherum zu kreieren als "logische Begründung". Diese Stimmungen entstammen der niederen Natur und dürfen zurückgewiesen werden.  

 

Sensible Menschen können eine zeitweise "Verdunklung" wahrnehmen, die nichts mit den äußeren Gegebenheiten zu tun hat, sondern mit der momentanen inneren Verlagerung des Bewusstseins in den Körper hinein. 

 

Typisch ist das erneute Auftauchen überwunden geglaubter Probleminhalte bis zurück in unsere Kindheit oder die Zeit unserer Vorfahren. Über unsere Körperzellen und karmische Verstrickungen tragen wir auch diese Inhalte in uns. Meist wiederholen sich ähnliche oder in Zusammenhang stehende Themen, sodass man irgendwann ein Muster erkennt.  

 

Immer mehr Menschen hinterfragen die Grundwerte und Gesetzmäßigkeiten in allen Lebensbereichen, die bislang als wissenschaftlich erwiesen und unantastbar galten. Sowohl in gesellschaftlicher, medizinischer als auch religiöser Hinsicht. Sie dienten bisher als stabilisierende Lebensgrundlage und werden jetzt aufgebrochen, damit wir uns dem neuen Bewusstsein zuwenden. Es kann zu Phasen der Unsicherheit kommen, das Alte loszulassen und trotz Widerstand aus unserem Umfeld neuen (inneren und äußeren) Wegen zu vertrauen, die uns immer stärker anziehen. 

Das Bedürfnis nach spiritueller Lektüre oder zeitweiligem Rückzug vom energetischen "Lärm" der Außenwelt wächst. 

 

Unsere Wahrnehmung weitet sich und erspürt trotz widersprüchlicher Aussagen die tieferen Ursachen hinter den Handlungsmustern anderer, weshalb langjährige Beziehungen wegbrechen können und der Kreis der Kontakte sich verringert. Sprechen wir über diese Dinge, begegnet man uns meist mit Skeptizismus. Nicht jeder kann mit unserer zunehmenden Authentizität umgehen, die sich von den gesellschaftlich anerkannten Rollenspielen immer mehr abwendet.   

 

Gehäufte Synchronizitäten tauchen auf, Vorahnungen dringen ins Tagesbewusstsein und solche, die Jahre zurückliegen, bestätigen sich. Sie werden uns als "Handlauf" gegeben und stützen den Glauben an die höhere Führung, die immer an unserer Seite war.   

 

In einem fortgeschrittenen Stadium der Transformation kann es zu Bewusstseinszuständen kommen, die uns die Welt um uns herum unwirklich erscheinen lassen. Wir empfinden die Menschen in ihrem hektischen Aktivismus wie ferngesteuert und manche ihrer Reaktionen und Handlungsweisen künstlich.  Das kann bedeuten, dass wir kurz in ein wahreres, friedlicheres Bewusstsein übergewechselt haben, ohne es zu merken. Das geschieht bevorzugt dann, wenn unsere Gedankenspirale für einen Moment zum Stillstand gekommen ist.

 

Empfängliche Menschen spüren den stetigen Anstieg des globalen Bewusstseins und kommen in Berührung mit einer stillen, zarten und zugleich kraftvollen Präsenz im Hintergrund. Versuchen wir, sie mit dem Verstand zu erfassen, entzieht sie sich.

 

Grundsätzlich scheinen Stimmungsschwankungen zuzunehmen, ohne dass man sie an konkreten Auslösern festmachen kann.   

 

 

     Körperliche Symptome

 

Das Einwirken des neuen Bewusstseins auf unseren Körper wird als erstes als mehr oder weniger schmerzhafter, anhaltender Druck auf/in Kopf, Nacken oder Schultern wahrgenommen. Manchmal fühlt es sich an, als würde man eine zusätzliche unsichtbare Last mit sich tragen.

Es kann zu einem Brennen oder Anspannungen rechts und links die Wirbelsäule hinunter kommen.  

 

Zu starkes Verkopfen – typisch für unseren westlichen Intellekt – führt mitunter zu einer mentalen Verengung, die sich durch Brennen oder Stiche hinter dem Stirnbereich bemerkbar machen kann, die sich wie Miniexplosionen anfühlen. Ist man in der Transformation weiter fortgeschritten, kann begleitend ein Heißlaufen des Körpers erfolgen, beginnend im Kopf durch den Körper nach unten, das über die Hände und Füße wieder abebbt.

Diese Hitzeschübe können auch ohne ersichtlichen Auslöser auftreten. Nämlich dann, wenn etwas den Fluss des Bewusstsein durch den Körper behindert. Sie unterscheiden sich von den üblichen Hitzewallungen in der Menopause durch die Fließrichtung von oben nach unten und das Abebben über Füße und Hände.  

 

In Ruhephasen kann es zu Unruhe in den Beinen kommen, entsprechend der beschriebenen Symptome des Restless-leg-Syndroms. Die Beine stellen die Verbindung zur globalen Materie dar. Steigen freigesetzte und zu erlösende Anteile aus dem globalen Un- oder Unterbewussten auf umgekehrtem Weg in uns hoch, kann eine Überlastung und Nervenreizung in diesen Bereichen auftreten. Das geschieht vorwiegend nachts, da das Supramentale Bewusstsein dann von Mental und Vital weitgehend unbehelligt und verstärkt an unserer Umwandlung arbeitet. 

 

Dieses Überschwemmtwerden mit unerlösten Anteilen führt zu einer Übersäuerung  und Vergiftungserscheinungen des Körpers, der dann auf seine typische Weise darauf reagiert. Um einige zu nennen:

Übelriechendes Schwitzen in den Achselhöhlen, Übelkeit, Verdauungsprobleme, Magen-Darm-Infekte, zugesetzte und ständig verschleimte Nasennebenhöhlen, Heiserkeit, Erkältungen, Druck auf Nasenwurzel und Stirnhöhlen, Nierenprobleme, Blasenentzündungen, juckende (Schleim-)Hautreizungen, Zahnprobleme (Zahnwurzelreizungen oder das Gefühl, als würden die Zähne sich lockern), vorübergehende meist asymmetrische Wassereinlagerungen (auch im Gesicht), Gewichtszunahme ohne Veränderung der Essgewohnheiten, etc.  

 

Störungen des Wach-Schlafrhythmus treten auf: Zeitweise sind wir mit Energie überladen, topfit und umtriebig, was bei manchen das Nervensystem überreizen kann. Dann wieder zwingen uns Anpassungs- oder Reinigungsphasen zu längeren Regenerationszyklen, auf die wir keinen Einfluss haben.

Das "Träumen" intensiviert sich und wird mitunter sehr symbolhaft. Wir erkennen, dass vieles in Wirklichkeit Visionen, Vorwarnungen oder symbolhafte Erklärungen für innere Bewusstseinszustände oder Fortschritte sind. Sie unterscheiden sich in ihrer Klarheit und Erinnerungs-Stabilität vom reinen Träumen. 

Zeitweise verändert sich der Herzschlag, wird unregelmäßig oder intensiviert sich, was besonders in der Ruhephase wahrgenommen wird. 

 

Ohrgeräusche wie zum Beispiel ein minutenlanges "Pfeifen" treten auf oder ein Ohr fällt plötzlich kurzzeitig zu.  

Verlust des Geruchssinns (zog sich bei mir über drei Jahre hin) oder übersteigerte Wahrnehmung, z.B. kann man kurzzeitig die einzelnen Geschmackskomponenten aus dem essen herausschmecken – unangenehm, wenn man es mit industriell gefertigter Nahrung zu tun hat.

 

 

     Unbekannte Körperempfindungen

 

Sie sind so neu, dass sie sich keiner bekannten Erfahrung zuordnen lassen:

Bei geschlossenen Augen in Dunkelheit, v.a. vor dem Einschlafen oder während Meditationen: Die Wahrnehmung eines weißen, flackernden Lichts, ein violettes pulsierendes oder orangefarbenes Licht, das näherzukommen scheint.

Manche sehen im Dunkeln ein hellblaues oder silbriges Flimmern im Raum um sich herum.  

Durch die typische schwarz-weißen Muster, die man beim intensiven Reiben der Augen wahrnimmt, bricht grelles Licht herein. In einem weiter fortgeschrittenen Transformationsstadium erkennt man das goldene "Stäuben" des Supramentalen Bewusstseins: Unzählige vibrierende winzige Goldpünktchen. Einzelne verschiedenfarbige Punkte dazwischen stellen laut Mutter verschiedene höhere Energien dar.

Ein zartes Nesteln an den Haarspitzen, das leichte Schauer über der Kopfhaut auslöst, häufig nach Phasen des verstärkten Drucks, wenn Blockaden entfernt wurden. Dieses kribbelnde Frösteln tritt später in verschiedenen Körperregionen auf, wo es unter sanftem Druck an- und abschwillt.

Kurze brennende Stiche an den Zehen und Fingerspitzen, als würde man mit einer Nadel gestochen. 

Ein labendes warmes Strömen durch verschiedene Körperregionen.

Wenn unser Körperbewusstsein empfänglich ist, kann ein Zittern des Körpers auftreten, wenn man mit dieser Kraft verstärkt in Berührung kommt, wie z.B. bei einem Darshan von Mutter Meera.  

Ein prickelndes, entzückendes Rieseln in einzelnen dünnen Bahnen durch den Körper, anmutig wie ein Kinderlächeln. Typisch für das Fließen des neuen Bewusstseins ist die Richtung von oben nach unten. 

 

Worte sind ungeeignet, um manche der Empfindungen angemessen zu beschreiben. Selbst, wenn sie nur Sekunden andauern, hinterlassen sie den Eindruck, von etwas Höherem bzw. Tieferem berührt worden zu sein. Etwas in uns weiß und nimmt es an. 

 

Raum für eigene Erfahrungen, Kommentare, Fragen ...

Kommentar schreiben

Kommentare: 6
  • #1

    beate h (Sonntag, 09 Juli 2017 16:02)

    Hallo liebe Inge!

    Zuerst einmal HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zu der neu entstehenden Seite!
    Fantastisch bearbeitete Bilder zu wichtigen Texten.
    Ich wünsche dir (bzw ja all uns betroffenen Menschen) viele offene und interessierte Besucher auf dieser Seite!
    Und ebenso viele Fragen zum Thema, aus dem Alltag und wo es in der Zukunft hingehen kann/wird - hoffentlich eine lebendige Diskussion. -

    Von Transformation wird ja soviel gesprochen und geschrieben, spätestens seit 2012. Wie aber kann man sich wohl eine Transformation im Körper vorstellen bzw woran kann ich merken, dass es sich um solche Vorgänge handelt?
    Welche Symptome könnten da typisch sein?

    Viele liebe Grüße ins Allgäu, beate

  • #2

    Inge (Montag, 10 Juli 2017 12:55)

    Liebe Beate,

    Ich danke dir.
    Fragen sind in Arbeit. :)

  • #3

    beate h (Mittwoch, 12 Juli 2017 21:05)

    Hallo Inge,
    danke für die Ausführungen über die verschiedenen Symptome.
    Meinem Gefühl nach gibt es in den vergangenen Jahren öfter Kopfkrankheiten, die extrem hartnäckig sind und bei denen gängige, sonst wirksame Mittel einfach nicht anschlagen. Ich selbst hatte so etwas vor 2 oder 3 Jahren. Ich war einen Monat lang (!) krank und kurz nach jeder kleinen, scheinbaren Verbesserung kippte der Zustand über Wochen immer wieder zurück, so dass ich anfangs fast nichts bewerkstelligen konnte, erst nach ca 2 Wochen konnte ich mich für eine Weile auf etwas konzentrieren, was aber schon nach kurzem zu anstrengend wurde (1h sitzen und malen war sehr viel, dann musste ich wieder liegen). Auch hatte ich "zugefallene" Ohren, was bei dem einen noch Monate nach der Krankheitsphase zu spüren war. Bei der Nachuntersuchung konnte der HNO nichts Auffälliges feststellen, d.h. es war nicht zu sehen!
    Dieses unerklärliche Nichtbesserwerden wie auch die Länge der recht starken Erkrankung (ich war noch NIE so lange krank!) erschienen mir sehr außergewöhnlich und untypisch für mich. Es gab keine hilfreichen Mittel, sondern nur Aushalten.
    Ähnliches, wenn auch im Einzelfall unterschiedlich, aber in Hartnäckigkeit und eben auch im Kopfbereich habe ich auch bei Menschen in meinem Umfeld gehört.
    Würdest du es für möglich halten, dass das keine "normale" Erkrankung war?

  • #4

    Inge (Mittwoch, 12 Juli 2017 21:56)

    Liebe Beate,

    ich kenne die von dir geschilderten Symptome. Ich war damals u.a. wegen Verdacht auf Hörsturz beim HNO, ohne Befund. Auch diese hartnäckigen Kopfschmerzen kenne ich.

    Wenn das gewöhnliche Mental geweitet wird, um es für die höheren Bereiche zu öffnen, fühlt sich das wie starke Kopfschmerzen an. Das Supramentale Licht dringt am Scheitelchakra ein und arbeitet sich, anders als die Kundalini, von oben nach unten durch den Körper vor.
    Und wie du schilderst, sprechen dann kaum Medikamente an und es gibt keinen ärztlichen Befund. Was besser ist, als in eine Schublade "Krankheit" gesteckt zu werden, in die man nicht hineingehört. Aber es ist verwirrend, wenn man nicht weiß, was genau hier vor sich geht.

    Ein weiteres Symptom wäre, dass man das Gefühl hat, die Hirnmasse ist für den knöchernen Schädel zu groß. Liegt man z.B. auf der einen Seite, hat man das Gefühl, sie wird auf der gegenüberliegenden "aus dem Schädel gedrückt“. Es ist tatsächlich das Bewusstsein, das dabei über den Körper hinaus geweitet wird.

    Wenn du zu der Zeit keine massiven psychischen Probleme hattest, um es unter "psychosomatisch" zu verbuchen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass hier ein erstes Weiten stattgefunden hat.

    Sei lieb gegrüßt,
    Inge

  • #5

    beate h (Donnerstag, 13 Juli 2017 23:04)

    Vielen Dank!
    Das ist erstaunlich und kaum begreifbar für den begrenzten Verstand.
    Aber ich hatte damals tatsächlich das Gefühl, hier passiert "etwas anderes". Was jedoch mit Worten schwer zu erfassen ist - eben weil es außerhalb des bisherigen Erfahrungsschatzes liegt.
    Schön, dass es hier die Möglichkeit gibt, sich über derartige Erfahrungen auszutauschen, da du davon im Laufe der letzten Jahre ja schon viele gemacht zu haben scheinst.

  • #6

    Inge (Donnerstag, 13 Juli 2017 23:18)

    ... und sie kommen auf jeden von uns früher oder später zu. :)

VCounter.de Besucherzähler

Links und Literatur 

Links and Literature: Please understand that I am listing only German sources. The equivalents, if any exist, are easy to find in the web.  


   Bilder und Zitate       Pictures and Quotes

 

 

 Der Mensch ist ein Übergangswesen. 

 Man is a transitional being. 

 Um den Glauben und alles andere zu erlangen, muss man darauf bestehen, ihn zu bekommen und darf solange nicht erlahmen oder verzweifeln oder aufgeben, bis man ihn besitzt – auf diese Weise wurde alles erlangt, seit diese schwierige Erde von denkenden und sehnsüchtigen Wesen bewohnt wird. Es gilt, sich ständig dem Licht zu öffnen und der Finsternis den Rücken zu kehren. Es gilt, die Stimmen zurückzuweisen, die unermüdlich behaupten: "Du kannst nicht, du darfst nicht, du bist unfähig, du bist eine Marionette eines Traumes." 

In order to gain faith and everything else you have to insist on getting it and must not grow weak, despair or give up until it is possessed - in this way everything has been obtained since this difficult earth is inhabited by thinking and longing beings. It is a matter of constantly opening ourselves to the light and turning your back on the darkness. It is necessary to reject the voices which tirelessly assert: "You cannot, you must not, you are incapable, you are a marionette of a dream."

 Ich glaube, ich kann behaupten, Tag und Nacht, Jahr um Jahr gewissenhafter experimentiert zu haben, als ein Wissenschaftler seine Theorie oder Methode auf der physischen Ebene prüft. 

 

I think I can claim to have experimented day and night, year by year, more conscientiously than a scientist examines his theory or method on the physical plane. 

 Die Manifestation der Liebe des Göttlichen in der Welt war das große Selbstopfer, die höchste Selbsthingabe. Das Vollkommene Bewusstsein willigte darin ein, in die Unbewusstheit der Materie einzutauchen und von ihr aufgesaugt zu werden, auf dass Bewusstheit in den tiefen ihrer Finsternis erweckt werde und nach und nach eine göttliche Macht darin auftauche und die Gesamtheit dieses manifestierten Universums zu einem höchsten Ausdruck des göttlichen Bewusstseins und der göttlichen Liebe mache.

 

The manifestation of the Divine Love in the world was the great self-sacrifice, the highest self-giving. The Perfect Consciousness consented to immerse in the unconsciousness of matter and to be absorbed by it to awaken consciousness in the depths of its darkness and to gradually reveal a Divine power in it and to turn the totality of this manifested universe into a supreme expression of the Divine consciousness and Divine love.

 

Ich kam nach Indien, um Sri Aurobindo zu begegnen. Ich blieb in Indien, um mit Sri Aurobindo zu leben. Als er seinen Körper verließ, fuhr ich fort, hier zu leben, um sein Werk weiterzuführen: d.h. der Wahrheit zu dienen und die Menschheit zu erleuchten, um die Herrschaft der göttlichen Liebe auf der Erde zu beschleunigen. 

 

 I came to India to meet Sri Aurobindo. I remained in India to live with Sri Aurobindo. When he left his body, I continued to live here in order to do his work which is by serving the Truth and enlightening humanity to hasten the rule of the Divine's Love upon earth.

 Gegenwärtig sind wir mitten in der Übergangsperiode, in welcher beide sich ineinander verschränken: Die alte Welt besteht noch in all ihrer Macht, beherrscht das gewöhnliche Bewusstsein, aber die neue schleicht sich ein, so bescheiden und unaufdringlich, dass sie für den Augenblick wenigstens äußerlich nicht sehr viel verändert ... aber sie arbeitet, sie wächst, bis auf den Tag, an dem sie stark genug ist, sich augenfällig zu behaupten. 

 

At the present time we are in the midst of the transitional period in which the two are intertwined: the old world still exists in all its power, dominates the ordinary consciousness, but the new is creeping in so modest and unobtrusive that at least for the moment it does not change much externally ...  but it works, it grows, until the day it is strong enough to assert itself visibly.

 

 Ich sah diese zwei Extreme: den Gipfel des Yogi und den Gipfel, sagen wir, des Elektronikers oder des Intellekts. Und was lag zwischen den beiden? Und wo ist es besser zu entschwinden? – Denn in beiden Fällen schien man zu entschwinden: entweder in leuchtendem Weiß oder in einem ziemlich erstickenden Schwarz. Aber das Leben, das göttliche Leben war das nicht!

 

 I saw these two extremes: the summit of the yogi and the summit, say, the electronics or the intellect. And what was between the two? And where is it better to escape? – For in both cases one seemed to be disappearing: either in bright white or in a rather suffocating black. But it wasn't life, not the Divine Life!

 Oh, wir halten uns alle für weise und wissend, wie schade! Wir schlafen weise und wissenschaftlich und auf einem seltsamen Feuer, das dort glimmert und das demnächst all unsere Weisheiten und Wissenschaften umstürzen wird. Was für Kinder wir doch sind! Dort, im Körper. Dieses Mysterium ...

 

Oh, we all consider ourselves wise and knowing, how pity! We sleep wisely and scientifically and on a strange fire glimmering there which will soon overthrow all our wisdoms and sciences. What children we are! There, in the body. This mystery ...

 

Es ist sehr seltsam: wie zwei Körper ineinander. Der eine weiß unwiderruflich und für immer und allen Widrigkeiten zum Trotz, er kennt das Leben, das er berührt; und der andere, ein wenig darüber und ihn gleichsam verhüllend, ist der alte sterbliche Körper, das Resultat unzähliger Vorahnen, die ihm den Tod und nur den Tod eintrichterten – den Tod bei der geringsten Anzweiflung seines überlieferten alten Rhythmus. Und dieser weiß überhaupt nichts! Er weiß nur um das alte Gesetz.

 

It is very strange: like two bodies in each other. The one knows irrevocably and forever and against all odds, he knows the life he touches; and the other a little above and covering him is the old mortal body, the result of countless ancestors which brought him death and only death  – death at the slightest doubt of his ancient tradition. And he knows nothing at all! He only knows the old law. 


Es ist die Dunkelheit vor der

Morgendämmerung,

just the darkness

before dawn ...